Personendosimetrie

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Digitaldosimeter der ALADOX-Baureihe

Digitaldosimeter der ALADOX-Baureihe

ALADOX® ist eine für uns in Deutschland unter der Nummer 30 2008 063 088 registrierte Marke.

Die ALADOX-Baureihe kam 2008 als Nachfolger der ALADOS-Baureihe auf den Markt. Für alle Dosimeter der ALADOX-Baureihe gilt:

  • Konstruiert zur Messung der Tiefen-Personendosis Hp(10) hervorgerufen durch Photonenstrahlung (Röntgen- und Gammastrahlung).
  • Robustes wasserdichtes Aluminium-Druckgussgehäuse.
  • Sehr geringe Stromaufnahme (ca. 5000 Betriebsstunden mit einer 9V-Alkaline-Batterie).
  • Weitreichende Vorkehrungen gegen Batterieausfall (Messwerte stehen nach Einschalten wieder zur Verfügung).
  • Ständige Überwachung von radiologischer Funktion, Batteriespannung und Gerätetemperatur.
  • Testmodus für einfache radiologische Überprüfung.
  • Kontaktloser Datenaustausch mit Dosimeter-Lesegerät über einen induktiven Sensor, der im Batteriefachdeckel eingebaut ist.
  • Archiv mit den Daten der letzten 105 Benutzungen (Lesen des Archivs erfordert ein Dosimeter-Lesegerät).
  • Integrierter Piezo-Lautsprecher für melodische Töne zur Bedienerführung und sirenenähnlichen Ton für Warnungen.
  • 9V-Batterie (IEC 6LR61) im Lieferung enthalten.
  • Die wichtigsten technische Daten:
    Anzeigebereich Dosis: 0,000 mSv - 9999 mSv
    eichfähiger Dosismessbereich: 0,010 mSv - 9999 mSv
    Energiebereich: 65 keV bis 3 MeV, Winkelbereich: ±60°

Alle Personendosimeter für Hp(10) müssen am Körper getragen werden. Dabei kann auch vorgeschrieben sein, dass das Dosimeter in einer bestimmten Orientierung zum Körper getragen werden muss. Die Rückseite der ALADOX-Dosimeter trägt den Hinweis »DIESE SEITE ZUM KÖRPER!«, und in den Gebrauchsanweisungen gibt es ebenfalls einen entsprechenden Hinweis. Es drängt sich die Frage auf, was passiert, wenn das ALADOX falsch herum getragen wird. Das ALADOX zeigt dann geringfügig mehr an, siehe unser Merkblatt hierzu.


ALADOX (Standardversion)

Eichfähig (auch in Österreich, dortige BEV-Zulassung), zehn einstellbare Warnschwellenpaare für Dosis und Dosisleistung, permanente digitale Dosisanzeige, auf Tastendruck Anzeigefolge mit verschiedenen Messwerten (Restzeit bis Dosisalarm / Batteriespannung / aktuelle, maximale und mittlere Dosisleistung / Warnschwellen / Gerätetemperatur / gesamte Gerätedosis), dauerhafte Dosisspeicherung aktiv ja/nein, akustischer Einzelimpulsnachweis aktiv ja/nein), Programmiermodus für Anpassung an individuelle Anforderungen.

Zehn Warnschwellenpaare von 0,010 mSv / 0,2 mSv/h bis 10,00 mSv / 10 mSv/h. Eines dieser Warnschwellenpaare kann ausgewählt werden. Nach Löschen der Dosiswarnung erfolgen weitere Nachwarnungen bei weiterem Ansteigen der Dosis.

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ALADOX-F (Feuerwehrausführung)

Eichfähig, vier einstellbare Dosiswarnschwellen, permanente Anzeige der Dosiswarnschwelle, auf Tastendruck Anzeigefolge mit verschiedenen Messwerten (Restzeit bis Dosisalarm / Batteriespannung / Dosis / maximale und mittlere Dosisleistung / Gerätetemperatur / gesamte Gerätedosis), Dosis wird durch Ausschalten gelöscht, Programmiermodus zur Festlegung der nach Einschalten gültigen Dosiswarnschwelle.

Vier Dosiswarnschwellen: 1 mSv / 15 mSv / 100 mSv / 250 mSv. Die Dosiswarnung ist nur durch Einstellen einer höheren Warnschwelle löschbar.

Eine feste Dosisleistungswarnschwelle von 1 Sv/h (als Überlaufkennung).

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ALADOX-SYS (Systemdosimeter)

Eichfähig, speziell für Einsatz innerhalb eines elektronischen Personendosimetriesystems mit Dosimeter-Lesegeräten und zentralem Dosimetrierechner, zwei Betriebszustände »außerhalb Kontrollbereich« und »innerhalb Kontrollbereich«, programmierbare Warnschwellen, programmierbare Ident- und Auftragsnummer, auf Tastendruck Anzeigefolge mit verschiedenen Messwerten (Restzeit bis Dosis-Hauptalarm / Batteriespannung / aktuelle, maximale und mittlere Dosisleistung / Identnummer / Warnschwellen / Gerätetemperatur / gesamte Gerätedosis), autarker Modus (Betrieb ohne Dosimeter-Lesegeräte in Sonder- oder Notfällen). Vier frei programmierbare Dosiswarnschwellen (drei löschbare Voralarme, ein nicht löschbarer Hauptalarm).

Eine frei programmierbare Dosisleistungswarnschwelle.

Das ALADOX-SYS hat einen speziellen Batterieverschluss, der nur mit dem Spezialschlüssel 878.1.2 geöffnet werden kann. Damit wird verhindert, dass während des Tragens des Dosimeters im Kontrollbereich der Messbetrieb durch Entnahme der Batterie unterbrochen werden kann. Der Spezialschlüssel ist nicht im Lieferumfang enthalten, da nicht zu jedem Dosimeter ein Schlüssel benötigt wird.

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ALADOX-A (A = Austria = Österreich)

Version für österreichische Feuerwehren, österreichische BEV-Zulassung zur Eichung, vier einstellbare Dosiswarnschwellen, permanente digitale Dosisanzeige, auf Tastendruck Anzeigefolge mit verschiedenen Messwerten (Restzeit bis Dosisalarm / Batteriespannung / maximale und mittlere Dosisleistung / Dosiswarnschwelle / Gerätetemperatur / gesamte Gerätedosis), Programmiermodus zur Festlegung der nach Einschalten gültigen Dosiswarnschwelle.

Vier Dosiswarnschwellen: 0,01 mSv / 20 mSv / 100 mSv / 250 mSv. Die Dosiswarnung ist nur durch Einstellen einer höheren Warnschwelle löschbar.

Eine feste Dosisleistungswarnschwelle von 1 Sv/h (als Überlaufkennung).

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Filmdosimeter

Filmdosimeter

Die Gleitschatten-Filmkassette GFK-20 ist Teil des unter der Bezeichnung MPA-Gleitschatten-Film-GD01 von der PTB für die Tiefen-Personendosis Hp(10) zugelassenen Filmdosimeters des Materialprüfungsamtes Nordrhein-Westfalen (MPA NRW). Die Filmkassette hat einen Klipp zur Befestigung. Diese Filmkassette können Sie selbstverständlich auch direkt vom MPA NRW beziehen. Wir bieten diese Filmkassette nur an, damit wir unsere Kunden, insbesondere Feuerwehren, mit einem Komplettpaket »aus einer Hand« bedienen können. Den eigentlichen Film müssen Sie immer direkt von der Personendosismessstelle des MPA NRW beziehen und auch dorthin zur Auswertung zurückgeben (MPA NRW, Personendosismessstelle, 44287 Dortmund). Einzelheiten siehe MPA NRW (Rubrik Dienstleistungen / Strahlenschutz).


Strahlerhalterung 761.10

Strahlerhalterung 761.10

Die Strahlerhalterung 761.10 gestattet zusammen mit einem Prüfstrahler eine Kontrolle der radiologischen Funktion von Dosimetern der ALADOX-Baureihe (mit Ausnahme des Funkdosimeters ALADOX-S wegen dessen anderer Abmessungen). Für folgende ALADOX-Modelle ist die Halterung von der PTB zur Verlängerung der Eichgültigkeit von zwei auf sechs Jahre zugelassen: ALADOX, ALADOX-F und ALADOX-SYS.

Erforderlicher Prüfstrahler: Typ Automess 6706, Nuklid Cs-137, Nennaktivität 333 kBq (oder Äquivalenttyp nach der mittlerweile zurückgezogenen DIN 44427). Der Prüfstrahler ist nicht im Lieferumfang enthalten.

  • Anzeige am Dosimeter typisch 260 µSv/h bei einem Prüfstrahler mit Nennaktivität.
  • Dauer einer Messung ca. 5 Minuten bei einem Prüfstrahler mit Nennaktivität.
  • Wiederholbarkeit einer Messung Variationskoeffizient kleiner als vier Prozent, typisch zwei bis drei Prozent.
  • Material Kunststoff
  • Abmessungen Höhe 89 mm, Breite 78 mm, Tiefe 42 mm
  • Gewicht ca. 250 g

Dosimeter-Lesegeräte

Die Dosimeter-Lesegeräte 667.9 und 667.11 dienen dem Auslesen und Programmieren aller unserer Digitaldosimeter über deren induktive Schnittstelle. Über eine serielle RS232-Schnittstelle werden die Dosimeter-Lesegeräte an einem handelsüblichen PC betrieben. Mit Hilfe zweier Relais können z.B. Zutrittssperren angesteuert werden.

Da die Dosimeterleser an einem PC betrieben werden, enthalten sie vorrangig nur solche Elemente, die von einem Standard-PC nicht zur Verfügung gestellt werden, also den Dosimeter-Leseschacht und die Relais.

Dosimeter-Lesegeräte 667.9

Das Modell 667.9 hat ein Pultgehäuse. Die Frontplatte enthält den Dosimeter-Leseschacht, ein LED-Lämpchen und auf der Unterseite einen Summer (nicht sichtbar). Die Bedienerführung übernimmt der PC.

Dosimeter-Lesegeräte 667.11

Wenn nicht genug Platz für das pultförmige Lesegerät 667.9 und den Bildschirm des PC zur Verfügung steht, bietet das Modell 667.11 einen räumlich abgesetzten Leseschacht sowie die Anschlussmöglichkeit für ein hintergrundbeleuchtetes LCD mit zwei Zeilen von 16 Zeichen.


Dosimeter-Lesegerät ALADOL

Das ALADOL ist eine handliche mobile Alternative zu den oben gezeigten Feuerwehrstationen 911.x. Es kann nicht mehrere Dosimeter gleichzeitig initialisieren, sondern immer nur eines. ALADOL ist ein kompaktes Dosimeter-Lesegerät, eingebaut in ein Gehäuse unserer Digitaldosimeter. Es sieht unseren Digitaldosimetern daher sehr ähnlich, ist aber eben kein Dosimeter, sondern ein Dosimeter-Lesegerät. Zur besseren Unterscheidung ist das ALADOL komplett in grün beschildert. Diesen etwas ungewöhnlichen Weg, ein Dosimeter-Lesegerät in ein Dosimetergehäuse einzubauen, haben wir aus folgenden Gründen eingeschlagen:

  • Da das ALADOL nur in geringen Stückzahlen benötigt wird, wäre die Entwicklung eines Gehäuses speziell für diesen Zweck nicht wirtschaftlich. Das bereits vorhandene Dosimetergehäuse bietet alle erforderlichen Elemente: induktiver Sensor für Dosimeterdialog, Batteriefach, kleines LCD, Tongeber, Bedientaste sowie wasserdichte Bauart.
  • Die Elektronik des ALADOX-Dosimeters kann ohne jede Veränderung übernommen werden, sie muss nur mit einer anderen Software versehen werden. Ein Teil der Dosimeterelektronik (Zählrohr, Hochspannungserzeugung, Impulszählung) wird zwar nicht benötigt, ist aber auch nicht schädlich.

Wie die normalen ALADOX-Dosimeter wird auch das ALADOL mit einer 9-Volt-Batterie betrieben. Der Stromverbrauch ist etwas höher als bei den normalen ALADOX-Dosimetern, erlaubt mit einer Alkaline-Batterie aber immer noch ca. 3000 Dauerbetriebsstunden. Die zum Initialisieren der Dosimeter verwendeten Warnschwellen lassen sich am ALADOL dauerhaft programmieren.

Wenn ein ALADOX-SYS im Zustand »Batterie« an das ALADOL gebracht wird, wird es initialisiert und somit in den Zustand »Messen« versetzt. Wenn es im Zustand »Messen« an das ALADOL gebracht wird, wird es in den Zustand »Batterie« versetzt und somit außer Betrieb genommen. Um ein Dosimeter möglichst einfach Rücken an Rücken an das ALADOL zu bringen, gibt es als optionales Zubehör das Plexiglas-Gestell 887.1.3, in welches das ALADOL mit der Rückseite nach oben eingelegt wird (damit man die Anzeige »ProG« = Programmieren auch jetzt noch lesen kann, zeigt das ALADOL diesen Text abwechselnd auch auf dem Kopf an). Wenn jetzt ein ALADOX-SYS aufgelegt wird, wird es durch das Plexiglas-Gestell seitlich so geführt, dass es genau über dem ALADOL zu liegen kommt und somit die beiden induktiven Sensoren in den Batteriefachdeckeln genau übereinander liegen.

Von den elektrischen Eigenschaften der induktiven Schnittstelle her passt das ALADOL nur zu Dosimetern der ALADOX-Baureihe. Eine zuverlässige Funktion mit älteren Dosimetertypen (ALADOS, 219.x) kann nicht zugesichert werden.

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